Freitag, 15. November 2019
Notruf: 112
 

eiko_icon Verkehrsunfall eingeklemmte Person

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

L462 zwischen Thüste und Salzhemmendorf
Datum 22.12.2017
Alarmierungszeit 20:54 Uhr
Einsatzende 23:15 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 21 Min.
Alarmierungsart Alarm Großschleife
Einsatzführer J.-E. Queren
Mannschaftsstärke 22
eingesetzte Kräfte

FF Coppenbrügge
    DRK Hemmendorf
      Rettungsdienst allg.
        FF Salzhemmendorf
          sonstige Kräfte
          Fahrzeugaufgebot   HLF 20/20  LF8  KdoW  RTW Hemmendorf  NEF Bad Münder
          Hilfeleistung / VU

          Einsatzbericht

          Cord Pieper (stellv. Gemeindebrandmeister):
          Zur Unterstützung der Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf wurden heute um 20:54 Uhr die Freiwilligen aus Coppenbrügge zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Der Unfall mit einem beteiligten PKW auf der L 462 zwischen Thüste und Salzhemmendorf forderte leider ein Todesopfer.Die Brandschüzer aus Coppenbrügge stellten die Sicherheit durch einen eventuell benötigten zweiten Rettungssatz dar.

          DEWEZET (23.12.2017): 
          Unfallopfer eingeklemmt – Fahrzeug fängt Feuer 
          Auto prallt gegen Baum – Fahrer stirbt 
          Auf der Landesstraße 462 hat sich am Freitagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Autofahrer verlor dabei sein Leben.
           

          Der Mann war mit einem VW Polo vermutlich von Salzhemmendorf in Richtung Thüste unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal und mit großer Wucht gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in den Blechmassen eingeklemmt. Das Fahrzeug fing Feuer. Ersthelfer versuchten vergeblich, die Flammen mit Milch aus Tetra-Paks zu löschen. Der erste Notruf ging um 20.50 Uhr bei der Leitstelle in Hameln ein. Der Disponent schickte ein Notarzt-Fahrzeug aus Bad Münder, Rettungswagen der DRK-Wache Hemmendorf und der Schnellen Einsatzgruppe aus Marienau sowie die Feuerwehren Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Wallensen zum Unfallort. „Wir haben das Feuer im Motorraum mit einem Wasser-Schaum-Gemisch bekämpft“, sagte Michael Lang von der Feuerwehr Salzhemmendorf. Wenige Stunden zuvor war er auf der Bundesstraße 65 bei Bückeburg auf einen schweren Geisterfahrer-Unfall zugekommen und hatte dort Erste Hilfe geleistet. 
          Da zunächst unklar war, ob eine Person aus dem Wagen geschleudert worden war, suchten Mannschaften der Feuerwehr ein Feld ab. 
          Die Ermittler der Polizei zogen einen Unfallanalytiker des Kommissariats Bad Münder hinzu. Die Spurensicherung zog sich über längere Zeit hin. Der Spezialist markierte zahlreiche Stellen auf dem Asphalt und machte Fotos. Die Polizei setzte das sogenannte Phidias-Verfahren (Photogrammetrisches Interaktives Digitales Auswerte-System) ein. Phidias ist ein rechnerunterstütztes Tatortaufnahmesystem, mit dem anhand von Fotos maßstabsgerechte Skizzen angefertigt werden können. 
          Feuerwehrleute mussten den Toten anschließend mit schwerem Gerät aus den Blechmassen befreien. Dabei wurden hydraulische Schneid- und Spreizwerkzeuge eingesetzt. Die Landesstraße war bis in die Nacht gesperrt

           

          sonstige Informationen

          Einsatzbilder