Freitag, 15. November 2019
Notruf: 112
 

eiko_icon Brennt Carport an Wohnhaus

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Diedersen,
Datum 01.01.2018
Alarmierungszeit 01:47 Uhr
Einsatzende 04:30 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 43 Min.
Alarmierungsart Alarm Kleinschleife
Einsatzführer M.- O. Tesch
Einsatzleiter M. Tiebe
Mannschaftsstärke 1-15
eingesetzte Kräfte

FF Coppenbrügge
    SEG Marienau
      FF Bessingen
        FF Behrensen
          FF Bisperode
            FF Diedersen
              sonstige Kräfte
              Fahrzeugaufgebot   HLF 20/20  LF8  TLF Bisperode  ELW1 Bisperode  HLF10 Bisperode  GemBM Coppenbrügge  Stv. GemBM2 Coppenbrügge  TSF Bessingen  TSF Diedersen

              Einsatzbericht

              Cord Pieper (stellv. Gemeindebrandmeister):
              Zu einem Feuer in einem Schuppen mit einem angrenzenden Caport in Diedersen wurden heute früh am Neujahrsmorgen um 01:47 Uhr die Feuerwehren Diedersen und Bisperode alarmiert. Die Eigentümer hatten zu Hause Silvester gefeiert und selbst das Feuer entdeckt. Bereits 3 Minuten später mussten die zuerst eintreffenden Brandschützer die Alarmstufe erhöhen, da das Feuer mit Unterstützung des vorherrschenden Windes bereits auf zwei unter dem Carport stehende Autos übergegriffen hatte und auch über die Fassade den Dachstuhl bedrohte. Somit wurden die Feuerwehren aus Behrensen, Bessingen, Coppenbrügge, der ELW der Gemeindefeuerwehr sowie die Drehleiter aus Hameln ebenfalls nach Diedersen alarmiert. Die Erstmaßnahmen beschränkten sich auf die Verhinderung der Ausbreitung auf das angrenzende Wohnhaus und einem Innenangriff in die erste Etage da die Hitze bereits zwei Giebelfenster zum platzen gebracht hatte und auch hier sich das Feuer im Wohnhaus ausbreiteten wollte. Rückseitig wurde die Brandbekämpfung des Schuppens eingeleitet. Die beiden brennenden PKW wurden mit dem Zusatzlöschmittel F 500 bekämpft und gelöscht. Nachdem der Innenangriff erfolgreich beendet werden konnte, wurde mit der Drehleiter der FF Hameln der Dachfirst des Wohnhauses auf ca. 1,50 Meter Länge geöffnet und somit die Ausbreitung verhindert, da auch hier die Flammen über die Holzverkleidung sich den Weg zum Dachstuhl gesucht hatten. Abschließend wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. 
              Unterstützung erhielten die Brandschützer durch die SEG des DRK aus Marienau durch Stellung des RTW und einem Interventionsteam für die Hausbewohner. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.